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Wichtiges und Lustiges > Alles zum Thema Bully
Das Wesen oder der Charakter einer Französischen Bulldogge
Der Bully ist nicht nur sehr witzig, sondern er neigt auch dazu in Stresssituationen die Stimmung mit seiner typischen Verspieltheit aufzuheitern. Durch seine perfekte Mimik, das Spiel seiner Augen und Gesichtsfalten spiegelt sich die ganze Palette der Gefühle wieder, die in keinem Hundegesicht sonst so stark zum Vorschein kommt.
Der Bully ist absolut in der Lage einem kleine Sorgen in ein Lächeln umzuwandeln. Er ist niemals bösartig, sondern für alles offen und das bis ins hohe Alter.
Bullys lieben es ausgiebig, leise vor sich hinschnarchend Momente der Ruhe zu nutzen. Sobald es jedoch etwas neues gibt, sind sie quicklebendig und sofort bei der Sache, jeden Blödsinn mitzumachen.
Fellfarben
Folgende Farben kommen vor:
Gestromt: Schwarz als Grundfarbe mit auf dem Körper überzogenen hellen, goldfarbenen Streifen. Krallen, Lidstrich und Nasenspiegel müssen schwarz sein.
Ungestromt: Schwarz als Grundfarbe mit weißer Brust, Krallen, Lidstrich und Nasenspiegel müssen schwarz sein.
Fawn / Fauve: Hellbraune Grundfarbe von Milchkaffee bis Rotbraun, mit oder ohne weiße Brust, im Gesicht dunkle Maske, Lidstrich, Nasenspiegel müssen schwarz sein. Krallen dürfen auch hell sein.
Weiß: Grundfarbe weiß, mit schwarzer Nase, schwarzer Lidrand und dunkle Krallen, leicht pigmentlose Stellen erlaubt, Forellentupfer
( dunkle Pigmentflecken auf der Haut) sind bei weißen erlaubt, aber nicht erwünscht.
Fawn-Schecke: Grundfarbe weiß, mit sauber abgegrenzten fawnfarbenen Platten, gleichmäßiger Maske erwünscht, Nase und Lidrand müssen dunkel sein, helle Krallen sind erlaubt.
Brindle: Grundfarbe schwarz mit gestomter Zeichnung
Pied: Grundfarbe weiß, mit sauber abgegrenzten Platten, die gestomt sein müssen.
Neue Farben: Einige Züchter haben sich auf neue Farben wie z. B. Creme, Grau, Graublau oder Braun spezialisiert. Diese Farben sind noch nicht bei allen Zuchtverbänden zugelassen.
Bullys und Kinder
Französische Bulldoggen lieben Kinder und spielen hingebungsvoll mit ihnen.
Bitte seien Sie sich aber immer bewusst, ein Bully ist ein Hund mit den normalen Bedürfnissen eines Hundes und kein Spielzeug. Kindern muss diese unbedingt erklärt werden. Sie sollten mit jedem Lebewesen mit höchstem Respekt umgehen und niemals an Ohren oder Schwanz ziehen. Bullys sind sehr geduldig, aber allzu raues Spiel wird auch ihm manchmal zu viel. Kinder müssen unbedingt verstehen, dass wenn der Hund sich zurückzieht, dieses in jedem Falle respektiert wird und der Hundekorb oder die Transportbox ein Rückzugsort für den Hund bedeutet, in dem Kinder zum spielen keinen Zutritt haben.
Auch beim Fressen sollten Kinder nicht direkt neben dem Futternapf sitzen. Jeder Hund gibt Zeichen, die Kinder nicht immer rechtzeitig verstehen. Ein Bully wird nicht beißen, das liegt nicht in seinem Wesen. Jedoch wird er zu verstehen geben “ Kind geh weg !“. Kinder stehen in der Rangordnung wie sie selber dar und erst ab ca. 8 Jahren wird ein Kind als ranghöheres Mitglied anerkannt.
Wachsamkeit
Der Bully ist trotz seiner Kleinheit ein guter Wachhund, der zuverlässig meldet, wenn jemand Fremdes das Grundstück betritt. Lauthals Kläffen allerdings kann er nicht. Der Postbote hat so manches Mal Nerven wie Drahtseil bewiesen, wenn drei Hunde um die Ecke auf ihn zustürmen, dann aber freudig an ihm hochspringen. ( Das muss man mögen!?) Besonders Rüden, können angreifen und sehr mutig sein, wenn sie ernsthaft bedroht werden.
Bullys und andere Hunde
Leider werden Französische Bulldoggen auf der Hundewiese nicht immer von allen Hunden gut verstanden. Wenn sich ein Bully freut, fängt er an zu schnarchen. Einige Hunde verwechseln dies mit knurren. Auch die Gesichtsmimik ist durch die eher flache Nase und den runden Kopf einigen Hunden unheimlich. Zu guter Letzt fehlt auch noch der Schwanz, also auch der wedelnde Schwanz. Einige Bullys können sich mit ihrem ganzen Körper anstelle des Schwanzes freuen und biedern sich hingebungsvoll zum spielen bei anderen Hunden an. Zu Beschwichtigung und Unterwerfung legen sie sich mit dem Kopf auf den Boden oder ganz auf den Rücken. Sie schauen direkt am anderen Hund vorbei, wenden den Kopf ab und zeigen damit, dass sie in jedem Fall Stress vermeiden möchten.
Bullys und der Sommer
Achtung! Eine Französische Bulldogge kann nicht gut mit Hitze umgehen. Durch die kurze Nase kann sich der Hund nicht gut abkühlen. Bitte lassen Sie Ihren Hund niemals bei warmen Temperaturen im Auto oder angeleint der prallen Sonne. Im Sommer mag er auch nicht so gerne in der Mittagshitze spazieren gehen. Vertagen Sie die größere Hunderunde auf den frühen Abend oder gehen Sie da, wo viel Schatten zu finden ist. Auch wilde Tobespiele kann der Bully bei großer Warme nicht gut vertragen. Bieten Sie dem Hund immer die Möglichkeit zum trinken. Es gibt im Zoofachhandel Transportwassernäpfe für unterwegs.
Fell-, Augen-, Ohren-, Krallenpflege
Die Französische Bulldogge hat ein kurzes, pflegeleichtes Fell. Es reicht, den Hund ab und zu mit einem Noppenhandschuh abzubürsten. Bei Fellwechsel im Frühling und Herbst hat sich ein Pferdestriegel aus einer Metallschlinge als außerordentlich gut bewährt. Dieser zieht das ganze abgestorbene Unterfell heraus und die Hunde lieben es damit gebürstet zu werden. Bei großer Verschmutzung kann man den Hund auch mit einer lauwarmen Dusche mit Hundeshampoo säubern, danach gut abtrocknen und ein wenig warm halten. Im Sommer geht das auch im Garten.
Die Augen und Ohren sollten regelmäßig mit einem feuchten Tuch ganz besonders in den Falten um die Nase gesäubert werden. Hier kommt es leicht zu Entzündungen. Meiden Sie in jedem Fall Zugluft für Ihren Hund. Durch die leicht vorstehenden Augen kann es schnell zu einer Binderhautentzündung kommen, die mit Augentropfen behandelt werden muss.
Sollten sie einen dunklen Belag im Ohr sehen und der Hund kratzt sich dauern oder schüttelt den Kopf? Lassen Sie den Tierarzt eine professionelle Ohrreinigung durchführen. Manchmal haben Hunde auch Ohrmilben, die behandelt werden müssen.
Die Krallen müssen, falls sie zu lang gewachsen sind, mit einer Krallenzange gekürzt werden. Dabei darf nur die Krallenspitze abgeknipst werden ohne die Blutbahn zu verletzen. Sollten Sie unsicher sein, überlassen Sie das Kürzen dem Tierarzt. Hunde, die viel auf festem Boden oder Asphalt unterwegs sind, laufen sich die Krallen von selbst auf die richtige Länge ab.
Zahnpflege
Zahnpflege ist dann notwendig, wenn der Hund zur Zahnsteinbildung neigt. Zur Vorbeugung geben Sie Ihrem Hund Kauknochen oder füttern Sie Trockenfutter. Zur Behandlung von Zahnstein gibt es Hundezahnbürsten und Zahncreme bei Ihrem Tierarzt.
Futter
Die Französische Bulldogge neigt wie so viele andere Hunde in den letzten Jahren zu Allergien. Hierbei handelt es sich oft um Futtermittelallergien gegen Huhn, Schwein, Ei oder Weizen.
Leider sind Hundefutter häufig mit tierische Nebenprodukten dieser Art aufgefüllt, weil dies sparsamer in der Herstellung ist.
Bitte verwenden Sie ausschließlich Premium Futter aus dem Fachhandel. Hier können Sie sicher sein, das gute Inhaltsstoffe enthalten sind und keine Füllstoffe, Geschmacksverstärker oder Schlimmeres beigefügt wurde.
Trockenfutter enthält alle wichtigen Inhaltstoffe für Ihren Hund, säubert seine Zähne und hält die Kotmenge gering. Trockenfutter lässt sich gut aufbewahren und transportieren. Da keine künstlichen Aromastoffe beigefügt sind, akzeptieren nicht alle Hunde dieses Futter mit grosser Freude.
Nassfutter enthält bis zu 70% Fleisch und viel Flüssigkeit und häufig einen höheren Fettgehalt. Der Hund benötigt eine höhere Menge Futter für seinen täglichen Bedarf. Die Kotmenge ist demnach auch größer. Leider ist Nassfutter für die tägliche Zahnpflege nicht geeignet. Die Akzeptanz ist groß, somit ist Nassfutter bei jedem Hund sehr beliebt.
Selbstgekochtes Futter ist recht aufwendig in der Zusammenstellung der richtigen Maßstäbe an Rohfaser, Kohlehydraten, Vitaminen, Mineralstoffen, Eiweiß und Fetten. Hier sollten nur Hundekochprofis zuständig sein.