Elbdrachen


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Der große Tag, Ihr Bully zieht ein

Unsere Welpen

Der große Tag, Ihr Bully zieht ein

Das lange Warten hat ein Ende. Wenn Sie den Hund mit dem Auto abholen, ist es ratsam eine zweite Person mitzunehmen, die sich während der Fahrt voll auf den Welpen konzentrieren kann. Sonst brauchen Sie unbedingt eine Transportbox. Halten Sie bitte auch eine Rolle Haushaltspapier in der Nähe bereit.

Ich werde bei der Abholung Ihrer Bullybabys folgendes mit auf den Weg geben:


- eine Decke die nach den Geschwistern und der Mama riecht, das macht das Heimweh halb so schlimm.
- Ein Halsband und eine Leine
- Futter für die ersten Tage und eine Fütterungsempfehlung
- Internationaler Impfpass mit Chipnummer, denn alle Hunde sind regelmäßig, entwurmt, geimpft und gechipt - Kaufvertrag
- Ahnentafel wird nachgereicht, das dauert ein paar Wochen
- Einen Pflegeplan und erste Empfehlungen im Umgang und Erziehung des Welpen


Vorbereitung

Bevor Sie den Welpen abholen sollten Sie das Notwendigste besorgt haben. Ein Schlafkörbchen, Transportbox, Spielzeug aus Hartgummi oder Seile mit Verknotungen (Fachhandel), Fress- und Wassernapf aus Edelstahl oder Steingut, da diese sich sehr gut reinigen lassen und nicht leicht umfallen können.
Bei der Verwendung von ausziehbaren Flexileinen kann es zu Problemen mit der Leinenführigkeit kommen, da diese Leinen zum ziehen verleiten und nicht jeder Vierbeiner damit zurecht kommt.
Bullys tragen gerne ein Geschirr, da sie einen gedrungenen Kopf und kurzen Hals haben. Wichtig dabei ist die genaue Passform. Besser, Sie warten eine Weile, da der Welpe in den ersten Wochen recht schnell an Größe und Gewicht zunehmen wird.

In Haus und Garten

Der Gartenzaun muss unbedingt ausbruchsicher und hoch genug sein. Achten Sie auch darauf, welche Pflanzen im Haus und Garten sind – manche sind für Hunde giftig und können gesundheitliche Schäden verursachen.
Bewahren Sie wertvolle Dinge nicht in Reichweite des Welpen auf, das gleiche gilt für zerbrechliche Gegenstände, Stromkabel, giftige Substanzen wie z.B. Schneckenkorn, Mäusegift oder Kunstdünger. Welpen sind wie kleine Kinder und wollen alles in den Mund nehmen. Sollten Sie Wert auf Ihren Garten legen, zeigen Sie Ihrem Hund von Anfang an wo er sein Geschäft erledigen darf und loben Sie ihn überschwänglich wenn es an dieser Stelle auch klappt. Er wird nach einigen Tagen immer wieder dorthin gehen. Bitte lassen Sie Ihren jungen Hund möglicht wenig Treppen laufen, da die Knochen und Wirbel noch recht weich sind.

Eingewöhnung

Falls Sie kleine Kinde haben, achten Sie darauf, dass diese den Welpen nicht gleich nach seiner Ankunft mit zu viel Zuneigung überhäufen. Lassen Sie ihn sein neues Zuhause erst einmal ausgiebig und ungestört beschnuppern. Auch sollte die Nachbarn und Freunde nicht alle in den ersten Tagen eingeladen werden um den Neuankömmling zu bestaunen. Der Welpe braucht erst einmal Ruhe und Geborgenheit mit Ihnen.

Die ersten Nächte

In den ersten 2-3 Nächten fühlt sich der kleine Bully ohne Wurfgeschwister und Mutter einsam und verlassen. Es gibt zwei Möglichkeiten für einen Schlafplatz:
In einer Kiste neben Ihrem Bett, so können Sie ab und zu beruhigend die Hand hineinstecken und bekommen mit, wenn er muss, oder sie bringen ihn in einem separaten Raum unter – z.B. in der Küche, die meistens gefliest ist.
Bei der ersten Variante ist der Welpe schneller stubenrein, da er von Natur aus sein Nest nicht beschmutzt. Er gewöhnt sich zudem auch schneller an die Box in der er auch im Auto oder zum Tierarzt transportiert wird. Sobald der Hund nachts unruhig wird. Nehmen Sie den Kleinen und bringen ihn nach draussen. Meine Erfahrung hat gezeigt, dass Welpen einmal in der Nach zwischen 2-3 Uhr kurz raus müssen. Geschäft erledigt – Großes Lob und wieder ins Bett! Schläft er in der Küche, wird es dort am Morgen eher einen See oder Haufen geben, da sie seine Unruhe nicht sofort mitbekommen. Er wird auch in den ersten Nächten weinen und unbedingt zu Ihnen wollen. Machen Sie bitte nicht den Fehler und nehmen den Bully mit zu sich ins Bett.

„Einmal einen Bully im Bett, heißt immer einen Bully im Bett“



Füttern

Der Welpenmagen kann noch keine großen Portionen auf einmal verarbeiten. Folgende Aufteilung der Tagesration empfiehlt ich

Ab der 5. Woche 4 – 5 Mahlzeiten pro Tag
Ab dem 4. –5. Monat 3 Mahlzeiten pro Tag
Ab dem 6. – 12. Monat 2 Mahlzeiten pro Tag
Ab dem 12. Monat 1 – 2 Mahlzeiten pro Tag

Achten Sie darauf, dass Ihr Bully nach dem Fressen nicht zu stark toben kann, es gibt immer einmal Fälle von Magenverdrehungen. Den Welpen bringen Sie nach dem Fressen nach draussen, er wird seine Geschäfte erledigen und möchte danach eine Runde spielen und dann schlafen. Bringen Sie Ihn dazu in seine Transportbox. Dies wird zwar in den ersten Tagen mit jaulen und weinen verbunden sein, nach ein paar Minuten wird es aber ruhiger und der Hund schläft. Nehmen Sie ihn nur aus der Kiste wenn er ruhig ist. Er glaubt sonst ein weinen wird mit Zuwendung belohnt.




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